Dienstag, 10. Juni 2014

We Own The Night 2014 in Berlin #WOTN

Foto via Website

Hola mis Amigos Queridos!


Auch ich war eine von 6000 irren Mädels, die sich letzten Freitag durch die nächtlichen Straßen im Prenzlauer Berg gekämpft haben und somit ein Teil des wohl sportlichsten Social Media Events des Jahres. Fast 7 Jahre ist es schon her, dass ich das letzte Mal an einem solchen Lauf teilgenommen habe und genau deshalb, also weil ich so stolz auf mich bin, muss ich euch heute unbedingt noch von diesem sagenhaften Ereignis berichten!

Der WeOwnTheNight Lauf von Nike+ for Women findet jedes Jahr in 5 Städten Europas statt und ist nicht nur ein riesiges Social Media Event, sondern dient auch noch einem guten Zweck, denn jede Läuferin spendet mit ihrer Teilnahmegebühr 5€ an ein gemeinnütziges Projekt. 

Was diesen Lauf aber wirklich einzigartig macht ist das Gemeinschaftsgefühl: Bereits Monate im Vorfeld lädt Nike Deutschland wöchentlich zu gemeinschaftlichen Trainingsläufen ein und die Nike+ App bietet zusätzlich die Möglichkeit seine Trainingserfolge auf sämtlichen Social Media Kanälen festzuhalten. Alle Teilnehmerinnen wurden dazu aufgerufen, ihre Laufergebnisse mit einem Hashtag zu posten, um zu errechnen, wie viele Kilometer wir alle zusammen gelaufen sind. Für die einen mag das zu viel Social Media oder Branding sein…ich fand es großartig! Ist doch Wahnsinn, was Technik alles möglich macht! Und Nike hat dabei sogar noch einen draufgelegt! Die hochmodernen Chips haben es möglich gemacht die Laufergebnisse jeder einzelnen Teilnehmerin live zu verfolgen, Einfach nur die Chipnummer im Webinterface eingeben und schon wusste man, wie viele Kilometer die anderen schon geschafft hatten. Genial! =)

Auch das Entertainment an der Strecke war erstklassig: In den Unterführungen wurde uns mit Discolichtern und lauter Motivationsmusik eingeheizt (jede Läuferin konnte im Voraus ihren Lieblingspowersong an Nike+ schicken, der dann irgendwo an der Strecke gespielt und zum Schluss gesammelt auf einer eigenen #weownthenight  Playlist auf Spotify veröffentlicht wurde), überall standen liebe Zuschauer, die uns angefeuert haben und beim Einlauf ins Stadion gab es sogar Nebelstrahler! Das ließ wirklich jeden Puls noch höher schlagen und zauberte jeder noch so erschöpften Läuferin ein breites Lächeln übers ganze Gesicht. Da konnte man auch schnell darüber hinweg sehen, dass es durch die hohe Teilnehmerzahl auch ein paar Startverzögerungen in Kauf zu nehmen gab und durch die viel zu schmale Strecke auch immer mal wieder eine kleine Staublockade entstand, was bei so großen Laufveranstaltungen aber auch kein ungewöhnliches Problem darstellt. Wenn die Zeit am Ende keine Rolle mehr spielt, ist es doch umso besser, denn dann erst wird man den Weg zum Ziel wirklich genießen und wo kein Wettkampf mehr ist, da entsteht ein Miteinander. Und miteinander hat uns die Berliner Nacht gehört. We made it count!

Beklagen kann ich mich eigentlich nur über den Zieleinlauf – der war nämlich ganz schön fies! Auf einmal kam da noch ein mieser Hügel und wenn man da hochmotiviert das Tempo angezogen hat, wurde man nachher gnadenlos enttäuscht, denn da war noch keinesfalls die Ziellinie zu sehen. Es ging erst noch einmal gefühlte 5 Runden ums Stadion herum, einmal rein und wieder heraus und die ganze Zeit konnte man die vielen Leute am Zieleinlauf schon schreien hören, bis sie dann eeeeendlich sichtbar war, die lang ersehnte, strahlende Ziellinie! Congratulations! You owned the night!

Im Ziel angekommen wollte ich vor Glück erst mal nur schreien und dann voller Übermut meinem Freund in die Arme fallen. Es ist immer wieder überwältigend, wie glücklich Laufen macht und dass man sich trotz fiesem Muskelkater, oder Knieschmerz in meinem Fall, noch Tage danach wie neugeboren fühlt. 10km durch die Nacht zu laufen, das ist nichts alltägliches, das ist etwas, was wir nur für uns selbst tun können und genau deshalb, macht es uns wohl so glücklich und stolz.

Im Race Village gab es anschließend die hübschen Belohnungsketten, die in diesem Jahr von der Berliner Designerin Sabrina Dehoff stammen und außerdem musste ich noch mehr ausrasten vor Freude, als ich einen riesigen Vorrat an Vita Coco Wasser in meinen Race Pack laden konnte. Himmlisch! Und damit war die Nacht noch keineswegs zu ende: denn auf der Aftershowparty mit Miss Platnum konnten alle Königinnen der Nacht noch bis zum Morgengrauen ihren Erfolg feiern und es ordentlich krachen lassen. Ich habe das aber mal großzügig ausgelassen. Nach so einem Lauf gehe ich dann doch lieber zuerst zuhause duschen und das sensible Knie kühlen. ;-)

Insgesamt bin ich total froh, am We Own The Night Lauf teilgenommen zu haben und werde es auch gerne wieder tun! Es gibt, wie ihr merkt, wirklich unendlich viele gute Gründe dazu und ich hoffe, ich konnte die ein oder andere von euch auch überzeugen, im nächsten Jahr mit mir mitzulaufen!?? 

Am Ende habe ich nur noch ein paar kleine Bitten an Nike, damit es nächstes Jahr umso besser wird: bitte, bitte eine etwas breitere Strecke mit weniger Kopfsteinpflaster und einem größeren Eingang zum Race Village, damit man sich nicht so viel schubsen muss und - wie wäre es denn mit fettem public wi-fi an der Strecke, wenn O2 mal wieder versagt??? Dann würde das mit den Social Media noch besser funktionieren…und wie wär´s mit freiem Eintritt zur After Show Party für wenigstens eine Begleitperson??? Die fleißigen Anfeurer am Streckenrand sind doch schließlich auch ein wichtiger Teil des Gesamterfolgs und sollten dafür auch belohnt werden, oder nicht?! ;-)


Ich freue mich aufs nächste Jahr Mädels! Let´s make it count and own the night together in 2015!

This year, I was one of 6000 crazy girls who owned the night as part of the Nike 10k run for women and since it was about 7 years ago that I last took part at such an event, I have to share this with you, because I´m just so proud!

The We Own The Night Run for women, which is organized by Nike, takes place in 5 european cities each year and is one of the most active social media events. Moreover, it serves a good cause as all the participants donate 5€ to a social project and raise more donations with every finished kilometer. However, what made this run most special to me was the feeling of unity among all participants. We all made it count!

The organization was great in many ways! In preparation, Nike offered several community runs and excercising schedules through their Nike+ App, which also allows sharing each one´s success on several social media channels. We got the greatest race pack that I´ve ever received, including these pretty "Kiss my Race"-Shirts that every girl wore on the run. Moreover it was the entertainment on the course that fueled the power in each of us: people cheering, our favorite songs being broadcasted along the way and these sparkling disco lights under every tunnel totally made me raise the pace. The happiness I felt, once I crossed the finish line made me forget about all the pain and exhaustion. It was all one adrenaline rush and I´m so glad to have been part of this. It inspired me to practice harder and become much stronger for the next time!

Meanwhile, I´m enjoying my full load of Vita Coco Water, which was given out at the finish line and I´m proudly wearing my finisher-necklace, designed by Sabrina Dehoff in Berlin. After the race is before the next race and I hope you´ll all join me next time, so we can own the night together in 2015! Let´s make it count!

Saludos&Besitos,
Mandy xx

Das komplette Racepack von Nike (Foto via Website)/ The complete race pack from Nike

Getting ready! 
 
 

Let´s run!


 
Die Strecke (Foto via Website) The race course
I made it!
 
   
 
Die Belohnung wartete im Race Village/ Our reward was waiting for us at the race village

 
Mein offizielles Instagram Foto/ my official winner-photo on Instagram

So viel Vita Coco wie der Racepack halten kann/ as much vita coco as my race bag could take*sooooo great!!!!*
   
Victory Week: Ich trage sie jeden Tag mit Stolz um den Hals! - meine Sabrina Dehoff Finisher-Kette =) / I´m wearing it with a lot of pride! - my Sabrina Dehoff finisher-necklace
Foto via Website

*This post was NOT sponsored by Nike or anyone else! 

**Pictures by me and _luismiguelgisbert if not stated otherwise

Donnerstag, 29. Mai 2014

Road Trip to Sahara Desert Vol. III: Underneath the stars


Hola mis Amigos Queridos!

Noch immer träume ich von dieser atemberaubenden und schier unbeschreiblich schönen Nacht, die wir unter den Sternen der Saharawüste verbracht haben und freue mich, euch heute mit ein paar Impressionen daran teilhaben zu lassen.

"Allah schuf die Wüste, um darin wandeln zu können" Das hört man die Marokkaner oft sagen und sollte das die Wahrheit sein, hätte er damit echt guten Geschmack und eine ausgeprägte Neigung zur Dramatik bewiesen. Kaum etwas hat mich je so sehr fasziniert, wie das Farbschauspiel bei einem Sonnenuntergang in der Wüste. Diese unendliche Bandbreite an Rottönen und Ockerfarben; die kuriosen Formen und wellenartigen Muster, die der Wind in den Sand zeichnet und wie malerisch er große und kleine Sanddünen formt, die stetig ihre Gestalt verändern. Und diese Stille! Weit und breit ist dort kein Ton zu hören, abgesehen von einem gelentlichen "Yallah", um die pelzigen Gefährten anzutreiben und deren beständigen Blubbergeräuschen. Ich habe mir übrigens sagen lassen, dass Kamele diese Blubbergeräusche machen, wenn sie trinken. Sie filtern dabei sozusagen das Wasser aus ihren Höckern, was sie dort gespeichert haben. Hört sich lustig an, riecht aber gar nicht mal so gut. An dieser Stelle muss euch leider auch gleich mal den Faden ziehen und darüber aufklären, dass es in ganz Marokko eigentlich gar keine richtigen Kamele gibt! :O
Die Tiere, auf denen wir geritten sind, waren Dromedare. Man erkennt sie daran, dass sie kleiner sind und im Vergleich zu „richtigen“ Kamelen nur einen Höcker besitzen. 

Mit mehr oder weniger viel Elan trugen uns Camelott und Camilla und ihre vielen Freunde durch den Sonnenuntergang, immer weiter in die Wüste hinein. Als es schon fast stockdunkel war und ich mein Hinterteil schon kaum mehr spüren konnte, erreichten wir ein kleines Zeltlager am Rande einer rund 100m hohen Düne. Natürlich mussten wir da direkt mal hochlaufen. Was für eine  frustrierende Erfahrung! Ich hatte das Gefühl kaum voran zu kommen, weil ich immer wieder tief in den Sand einsank und irgendwann völlig außer Atem war. Die Aussicht von oben entschädigte die Strapazen allerdings! Noch nie war ich dem Sternenhimmel so nahe. Und kaum je zuvor habe ich einen so schönen, klaren Sternenhimmel gesehen! So etwas gibt es zuhause in der Großstadt einfach nicht und man könnte stundenlang da sitzen und gespannt nach oben starren.

Irgendwann knurrte jedoch der Magen und wir wagten den Abstieg, der vergleichsweise ziemlich spaßig ausfiel. Im Zeltlager wurden wir am Abend mit einer riesigen Portion Tajine, einer traditionell-marokkanischen Gemüsepfanne mit Hühnchen, beglückt. Dazu gab es Musik, Tanz und Lagerfeuer bis spät in die Nacht hinein. Gesättigt fielen wir irgendwann nur noch nach hinten auf den Rücken, genossen die Wärme des Feuers, die Atmosphäre und den magischen Anblick des Sternenhimmels über uns. Erst als das Feuer erlosch haben auch wir uns ins Zelt verzogen und noch ein paar Stunden Schlaf genossen bevor es wieder "Yallah" brüllte.

Auch am nächsten Morgen hieß es wieder zeitig aufstehen und rauf auf die Kamele-Ähem! Dromedare natürlich! Aufgesattelt, fertig, los ging es in den Sonnenaufgang und zurück ins Basislager nach Merzouga, wo wir mit einem kleinen Frühstück empfangen wurden. Auf der Tour gab es immer diese viereckigen Eierkuchen, die eigenartig nach Olivenöl schmecken und mit dickflüssigem, klebrigen Honig gegessen werden, von mir liebevoll "Berbercrepes" getauft und durchaus lecker!

Und das war es schon, denn als nächstes stand nur noch die endlose Rückfahrt nach Marrakech auf dem Programm, wo wir am späten Abend wieder eintrafen. Jedes Abenteuer hat ja leider mal ein Ende aber das ist auch gar nicht schlimm, denn hinter der nächsten Tür lauert doch bereits ein neues auf uns. Bis dahin,

   
   
 
     
   
 
 
   
   
 
   
   
     
 
   
 
 
pictures by _luismiguelgisbert

The most wonderful and romantic night underneath the stars at Sahara desert is still following me into my dreams and today´s the day that I finally get to share a few of my impressions with you. 

"Allah created the desert, so he could wander in it," is what you often hear Moroccans say and if it was true, it´d be proof of his excellent taste and tendency to dramatizing. Hardly anything has ever fascinated me this much as the magic play of colors during a sunset at the desert. This unlimited spectrum of red and ochre shades and these wavy patterns the wind´s drawn in the sand and how picturesque nature forms these sand dunes that are constantly changing their shape. And this silence! There´s barely any noise to hear, except some guide screaming "Yallah" every now and then and the constant bubbling noises of the camels. I was told that these bubbling noises are made by camels when they are drinking. It´s how they filter water that was stored in their humps. What doesn´t sound and smell that nicely is genius adaption to their natural surroundings. Camels really are amazing animals, though I need to break it to you at this point: There are no camels in Morocco!!! These furry companions we were riding on were dromedaries, smaller camels with just one hump, but just as cool as the "real" ones!  
Camelott and Camilla, our trusted companions, carried us through the magnificent sunset and far out into the desert until there was nothing more to see than sky and sand. When the last bit of sunlight had vanished behind the horizon, we arrived at our camp site underneath of a huge sand dune. Of course, we immediately had to walk on top, so we could enjoy the view. What a frustrating experience! Everyone who´s ever climbed a sand dune will know what I mean. It´s like you made a thousand steps but you hardly make any progress. Totally out of breath, the spectacular views on top absolutely compensated for the effort, though. I´ve never felt this close to the stars before. And I´ve probably never seen such a stunning starry sky! I could have sat there for hours...

...if it wasn´t for my stomach that was starting to rumble. Back in the camp, we were served Tajine for dinner. That´s a very traditional moroccan dish with stewed vegetables like carrots, potatoes and string beans with chicken or beef. While we were eating, our guides but on a mighty fireplace and started to make music for us. After dinner, we all joined to dance and sing and just enjoy ourselves, until we fell on our backs and just watched the stars, laying there by the fire. It was really late, when we finally fell asleep inside our berber tent and the obvious "Yallah"-call came all to soon.   

We had to get back on our camels, ehem... dromedaries! before the first sunlight touched the skies. Completely drunk with sleep, we witnessed the most beautiful sunrise in the desert until we got back to the base camp in Merzouga, where they welcomed us with breakfast. Strong berber tea was needed to wake me up from dreaming and a hot and greasy berber crepe was trying to soothe my rumbling stomach. Moroccans like to eat some kind of squared pancakes, that have a weird olive-oil flavor, with very sticky honey for breakfast, that are not so bad at all and which I have named "Berber crepes." 
Well, and that was it. After breakfast, we were taken on an endless bus ride back to Marrakesh where we arrived in the evening. Our desert adventure was over already as all adventures have an ending, unfortunately. But that is not so bad after all, because it also means, that there´s a new adventure waiting right behind the next door. So stay tuned because there will soon be more and meanwhile, you can read the rest of our Sahara desert adventure here and here. Enjoy! 

Saludos&Besitos,

Mandy xx 

Mittwoch, 21. Mai 2014

Road Trip to Sahara Desert Vol.II: Drâa Valley&Todra Gorge


Hola mis Amigos Queridos!

Nach einer erholsamen, jedoch viel zu kurzen Nacht in unserem gemütlichen Hotelzimmer in den Bergen bei Zagora, wurden wir schon früh am Morgen von einem kräftigen "Yallah" aus dem Schlaf gerissen und pünktlich zum Sonnenaufgang rollte der Bus weiter in Richtung Drâa Tal. Am zweiten Tag auf unserer langen Reise von Marrakech erreichten wir endlich die goldene Saharawüste. Doch auch auf dem langen Weg dahin, gab es noch einiges zu sehen, wovon ich euch heute berichten werde.

Zunächst  ging die Fahrt also weiter zum Drâa Tal, welches von Anfang an ganz oben auf meiner Favoritenliste an Reisezielen gestanden hatte, die ich in Marokko unbedingt besuchen wollte. Es hat mich auch absolut nicht enttäuscht und unsere kleine Wanderung durch die Dattelplantagen der Einheimischen geht definitiv in die Chronik der schönsten Morgenspaziergänge meines Lebens ein. Man muss sich schon  ganz schön konzentrieren, um nicht auf den glitschigen Pfaden auszurutschen, weshalb wir leider während der Wanderung keine Fotos machen konnten. Dafür war es aber umso schöner, den Anblick mal mit bloßem Auge und nicht immer nur über das Kameradisplay zu genießen.

Mit seinen grünen Oasen bildet das Drâa Tal, welches sich von der Stadt Ouarzazate bis in die Saharawüste erstreckt, einen wunderbaren Kontrast zu den rauen, ockerfarbenen Felsformationen des mittleren Atlas. Der Drâa ist eigentlich Marokkos längster Fluss mit über 1000km Länge aber diese erreicht er nur selten, da er an vielen Stellen für den Großteil des Jahres komplett ausgetrocknet ist. Daher pflanzt man hier hauptsächlich robuste Dattelpalmen, welche nicht nur Früchte, sondern auch Material für Körbe oder gar Teppiche liefern und noch dazu einen angenehmen Schatten spenden. Mein Traum wäre es ja gewesen, eine ganze Woche durch dieses wunderschöne Tal zu wandern und an Stellen zu gelangen, die kaum je ein Tourist gesehen hat, doch wie immer macht einem die Zeit einen Strich durch die Rechnung und das Ziel kam schon viel zu schnell in Sicht.

Unsere kleine Wanderung führte uns am Ende in ein Dorf, wo wir von einem einheimischen
Teppichknüpfer auf ein Glas brühend heißen Berbertee eingeladen wurden, während dieser uns seine farbenfrohe Ware präsentierte. Natürlich sind solche „Kaufveranstaltungen“ auch in Marokko immer Teil von einer geführten Tour, die man leider in Kauf nehmen muss, sich allerdings auch nicht schlecht fühlen sollte, wenn man am Ende doch dankend ablehnt.

Als kleine Verschnaufpause auf dem weiten Weg in die Wüste, wurden wir noch in die Tiefen der Todra Schlucht gebracht, ein Kletterer- und Abenteurerparadies, wo sich Luis Herzschlag vor Begeisterung direkt verdoppelte. Für diejenigen, die lieber auf dem Boden der Tatsachen bleiben möchten, bietet sich hier ein Wanderweg direkt am Abgrund  der Schlucht an. Von dort sollen ebenfalls spektakuläre Ausblicke geboten werden, die ich gern gesehen hätte, doch für uns ging die Fahrt leider direkt weiter.

Schier endlos erschien uns die restliche Distanz nach Merzouga, wo wir erst zum Sonnenuntergang eintrafen und postwendend auf Camelott und Camilla, oder einen ihrer vielen Freunde verfrachtet wurden. Diese treuen Gefährten trugen uns mit kräftigen Schritten hinaus in den Sonnenuntergang und hinein in unser Abenteuer unter dem sagenhaften Sternenhimmel der Sahara.

Mehr über diese traumhafte Nacht gibt´s demnächst hier in Teil 3!

It was way too early in the morning when we were suddenly called to wake up. Well, we all know it´s time to run, when the Moroccan guy yells "Yallah" and so we all sat on the bus, ready to go, as the first daylight touched the horizon. Day Two on our long journey from Marrakech would finally take us towards the golden dunes of Sahara desert - but not so fast! The journey is what makes the goal and today I´m showing you, that there was in fact a lot more to see on the way.

First in the morning, we were taken to beautiful Drâa Valley, a magnificent oasis that stretches all the way from the city of Ouarzazate towards the dunes of Sahara Desert. This place had been on top of my must-see-in-Morocco list and it has without any doubt deserved it. Just as the sun rose high across the valley, we started on a little hiking trip along the little horticultures and date trees, that create the valley´s famous green color, which makes such a beautiful contrast to the ochre-colored rocks of the Atlas mountains. These paths were very slippery and left us without a chance to take out our cameras and document this fantastic morning. Well, maybe it was also because we were enjoying it so much that we simply forgot about such minor little things as taking photographs. Shame on us!

What a dream it would have been, to wander along these paths for a whole week maybe and to reach places that hardly any tourist has ever seen...If it only, it wasn´t always for the limited amount of time. Instead, our little trip was over way too fast. We arrived at a native village, where we were invited for real berber tea. Of course we were also made to look at some colorful carpets and other handicraft, which sadly always has to be part of such guided tours. I actually prefer looking at and buying souvenirs when and whereever I feel like it and therefore I absolute despise such imposed obligations to buy overpriced products. Anyway, it didn´t harm our beautiful morning and I couldn´t wait for what was next, when we got back on the bus.

Next destination on the list was Todra Gorge, one of the deepest canyons in Morocco, where we were taken for lunch. It is also quite the place for rock climbers and adventurers what made Luis heart beat even faster with joy. For those who prefer to stay on the ground, there is also a really nice hiking trail around the canyon, which is supposed to offer stunning views. That I can´t really approve though, because from the gorge we were directly taken all the way to Merzouga in the Sahara Desert.

What seemed like an endless ride finally found its end on the back of Camelott or Camilla, our trusted companions on our first desert discovery. These furry creatures with their weird bubbling noise carried us deeper and deeper into the sand dunes, where we witnessed the most amazing sunset ever and got to enjoy a wonderful night in real berber tents.

More about our night underneath the stars will soon be published in the next post. Stay tuned!
Saludos&Besitos,

Mandy xx