Montag, 27. August 2012

El desayuno mexicano

Hola mis Amigos Queridos,

 Please scroll all the way down for the english translation!

Seht ihr, wie fleißig ich bin? Schon der zweite Post dieses Wochenende und ich hoffe ihr wisst das zu schätzen!

Heute werde ich euch noch kurz über die zweite Woche am CUCEA, meinem neuen Arbeitsplatz, berichten. Diese Woche wurde es schon ein ganzes Stück interessanter für uns. Wir hatten jeden Tag ein 2-stündiges Seminar über English Teaching Methods und außerdem begannen unsere Spanischkurse. Am Anfang war ich ganz schön sauer, weil ich in einen Kurs gesteckt wurde, der eindeutig zu niedrig war-so mies ist mein Spanisch nämlich gar nicht-und die erste Stunde sich so gestaltet hat, dass ich die ganze Zeit Übersetzerin gespielt habe, weil sonst keiner was verstanden hat. Am nächsten Tag wurde das aber zum Glück nachkorrigiert und jetzt bin ich mit bei den "Fortgeschrittenen" und Lehrer Hugo-Enrique. Wir werden ab morgen nochmal die ganzen Zeitformen wiederholen, die wir bisher kennen und dann hoffentlich bald weitere lernen. Außerdem sind unsere Lehrer hier alle studentische Freiwillige und sehr daran interessiert, dass wir auch den altersgerechten Slang lernen =)

at the headquarters


Damit waren wir dann diese Woche echt ganz gut beschäftigt und ich war voll motiviert, bis wir dann am Mittwochmorgen im Sekretariat für Auslandsangelegenheiten waren, um uns pflichtgemäß als Studenten zu registrieren. Wie ich in meinem ersten Post aus Mexiko bereits erwähnte, habe ich ja bei der Einreise keinen Studentenstatus bekommen und wie erahnt wird mir genau das jetzt zum Verhängnis. Zusammengefasst muss ich jetzt erstmal warten, bis die Uni ein neues Anschreiben an die Einreisebehörde gestellt hat, dann muss ich eine Änderung des Einreisestatus beantragen, dabei unter anderem meine Kontoauszüge der letzten Monate nachweisen usw. und dann kann ich mich erst registrieren. Dabei beachte man aber, dass ich bis spätestens 6. September alles erledigt haben und die Einreisegebühr bezahlt haben muss-sonst noch mehr dinero. Und mehr dinero muss ich ja sowieso schon bezahlen, weil "die in Mexico City da eindeutig einen Fehler gemacht haben." Bin ich paypal oder was??? Einen guten Tipp an alle zukünftigen Austauschstudenten und Praktikanten-reist jaaaa nicht in Mexico City ein!!! Wann immer ich daran denke, werde ich einfach nur wütend. Das geht in meinen Kopf einfach nicht rein, warum ich dafür bezahlen muss, dass "die in Mexico City einen Fehler gemacht haben" und wahrscheinlich noch mehr zahle, weil die im Auslandsbüro sich nicht auskeksen und einen neuen Antrag verfassen können. Aber gut-das ist wohl Lektion Nummer 2 des mexikanischen Lifestyles: bezahlen-gar nicht darüber nachdenken-einfach bezahlen!

Nun zu den etwas erfreulicheren Dingen wie: Essen! Bisher habe ich ja eher über meine Problemchen mit der mexikanischen Küche berichtet aber es ist ja nun absolut nicht so, als ob hier gar nichts schmeckt!  Gegenüber vom Starbucks haben wir schon seit der ersten Woche unsere Stammkneipe gefunden und insbesondere Natalia und ich landen da so ziemlich jeden Tag. Es gibt einfach eine unheimlich reichhaltige Auswahl zwischen Burritos, Gringas, Quesadillas, Enchiladas und Vampiros-und zu allem ein Eimer Guacamole-da ist wirklich für jeden Wochentag was dabei und irgendwann werde ich euch dann vielleicht auch mal erklären, was das alles ist ;-)


Heute waren wir allerdings erstmal lecker Sonntagsbrunchen. Julio, unser Teaching Seminarleiter, hat uns alle zum typisch mexikanischen Frühstücksbuffet in der Innenstadt Guadalajaras eingeladen. Für umgerechnet weniger als 4€ konnten wir uns dort absolut mexikanisch den Bauch voll schlagen, die Vorzüge von gegrillten oder fritierten Quesadillas testen und mal wieder ein richtig gutes Omelett geniessen. Ich bin immer noch satt! Ich habe echt schon lange nicht mehr so viel auf einmal gegessen aber es war echt lecker, wie ihr sicher auf den Bildern erkennen könnt ;-)

brunch@chai

Ich werde jetzt noch ein wenig den Top Notch Teachers Guide studieren und mich weiter auf meine ersten Unterrichtsstunden vorbereiten. Ab morgen gehts los! Ich bin so aufgeregt!!! =)
Habt alle einen schönen Start in die neue Woche,

Saludos&Besitos,
Mandy xx

Wow, my second blogpost in one weekend-I hope you all can appreciate the effort I´m making ;-)

Today, I want to keep you up to date about my second week at CUCEA, my new place of work. so to say. This week was a lot more interesting to us since we had a seminar on english teaching methods everyday and our spanish classes started as well. At first I was really mad because they put me in a class where no one understood a thing except from me and we were just repeating the very basics. But my Spanish really isn´t really sooo bad and in the end they put me one level higher, where we are now repeating tenses and also learn a lot about the local slang, since the teacher is our age and a student volunteer at CUCEA as well. 

So this last week, we were kept quite busy and I was getting really motivated-until Wednesday. In order to finally register as official students, we went to the office of foreign affairs. As I told you quite a while ago, I didn´t get a stutent status on my migration card as I traveled into the country in Mexico City and I knew that this was going to cause huge trouble. Keeping it short: now I have to wait until the University is going to issue another acceptance letter for me so that I can apply for a status change. In order to do so, I have to give them my last 3 bank statements and of course I have to pay some more dinero. What is bothering me the most is, that I hardly got any time left-until September 6, I have to be registered here or else I will have to pay a fine which means even more dinero and all of this just because the people in Mexico City didn´t get their act together! Am I paypal or what? Please-to all the following international students and interns-don´t travel into the country at Mexico City Airport! I am still so mad as soon as I think of all this. I am just not used to paying for somebody elses mistake and I don´t know if I ever will get used to it. For sure though, there is lection number 2 on mexican lifestyle: pay-and don´t even think about it-just pay!!! =(

Well, a more enlightening topic: food! So far I remember I always told you what I don´t like about mexican food but I don´t want you to get the wrong idea. It´s not that I don´t like everything! From the first week on we have been visiting the restaurant at the corner opposite of Starbucks quite frequently. Especially Natalia and I pretty much end up having dinner there everyday and there really is a great offer from Burritos to Quesdalillas, Tacos, Gringras and Vampiros-and all of it with a bowl of my beloved Guacamole! That is enough variety for a whole week and really good. One day, I might even tell you what it all is like but not today ;-)

This morning we went out for brunch with Julio, our instructor for teaching methods. He had told us that we really had to go to this restaurant that offers a great and cheap mexican breakfast buffet. For less than US$5 we were able to eat as much Quesadillas, Taquitos, waffles, fruit and eggs as we possibly could and I am still feeling stuffed! That was really worth it and absolutely calls for repetition! =)

Tomorrow, our classes are finally going to start and I am so excited! I am going to have another look at the Top Notch teachers guide now, in order to prepare for my classes which means I have to say goodbye to you for now. Have a great start into the new week and stay tuned,

Mandy xx



Sonntag, 26. August 2012

Tlaquepaque

Hola mis Amigos Queridos,

Please scroll all the way down for the english translation!

Eine Woche ist es jetzt schon her, seit wir uns unter die Antiquitätenhändler und Innenarchtitekten in Tlaquepaque begeben haben und jetzt komme ich endlich dazu euch darüber zu berichten. Ihr merkt-die mexikanische mañana-Mentalität hat mich offensichtlich schon voll im Griff, also habt bitte etwas Nachsehen mit mir ;-)



Tlaquepaque ist wie Zapopan eine weitere Stadt die zum Großraum Guadalajara gehört und landesweit bekannt für sein kreatives Angebot an typisch mexikanischen Möbelstücken, Dekorationsartikeln und Textilien. Man findet in Tlaquepaque so ziemlich alles an Kleidung, Schmuck und Keramik, was typisch mexikanisch ist-und natürlich auch jede Menge Tequila, Sombreros und Mariachis. Innenarchitekten aus dem ganzen Land kommen hier her zum Shoppen. Dadurch ist alles etwas teurer-aber eben auch alles etwas sauberer und schöner hergerichtet. Überall gibt es große Hallen in denen der mexikanische Lifestyle zur Schau gestellt wird und ein Restaurant reiht sich ans nächste. Außerdem stehen überall lustige Skulpturen herum, mit denen man Fotos machen kann.





 Auf diese Art und Weise haben wir einen wunderschönen Tag mit Sightseeing und Souvenirshoppen verbracht und waren dann am Abend ganz schön erschöpft von den vielen Eindrücken. Völlig fertig sind wir in einem Restaurant in unsere Stühle gefallen und haben zur Erholung ein Agua fresca con limon und für die Seele einen Michelada bestellt. Der war allerdings eher kein Balsam für meine Seele. Michelada ist eine große Schale Bier mit Limettensaft und einem Schuss Maggi-klingt komisch-ist es auch!!! Aber man muss ja alles mal probiert haben und da alle Leute um mich herum so ein Getränk vor sich stehen hatten, dachte ich dass es echt gut sein muss aber naja, wahrscheinlich waren das auch alles so ahnungslose Touristen wie ich ;-)

 Zum Essen gab es dazu Pozole, das ist eine typisch mexikanische Suppe die aus Maisklößen, und Hühnchen mit einer rötlichen Sauce besteht, die relativ geschmacksarm ist-und damit in meinen Augen vollkommen unmexikanisch. Aber wie unser liebster Mitpraktikant Michael immer zu sagen pflegt: "Mit a bissle Habanero schmeckt alles" und so bekam auch meine Suppe die gewöhnte mexikanische Schärfe nachgereicht. Jaja, so ist das-andere Länder, andere Sitten-abgesehen von den üblichen Quesadillas, Tacos und Burritos muss ich wohl noch weiter nach den Gerichten suchen, die mir wirklich gut schmecken.

Die Unterhaltung in diesem Restaurant war jedoch einmalig: es gab ein großes Mariachi Konzert! Oma und Opa wären begeistert gewesen, denn die mexikanischen Mariachi Bands erinnern doch sehr an unsere Folkloremusik-nur mit dem gewissen exotischen Touch-und die Kostüme dazu sehen eindeutig putziger aus. Ich frage mich wirklich immer wieder, wie man mit sooo einem großen Hut noch laufen, oder gar die richtigen Töne treffen kann! =)



Der Rest unseres geplanten Abendprogramms ist aber leider im wahrsten Sinne ins Wasser gefallen. Nach fast zwei Wochen zeigt das mexikanische Wetter nun endlich sein wahres Gesicht und präsentiert voller Stolz die gigantischsten Regenfälle, die ich je erlebt habe. Wenn ihr denkt, dass es in Deutschland manchmal wie aus Eimern regnet-dann regnet es hier ganze Regenwassertonnen. Innerhalb von Minuten verwandeln sich dann die Straßen in Swimmingpools und man hat einfach keine Chance mehr, seinen derzeitigen Standort zu verlassen-wenn man nicht so auf Schwimmen steht. Für uns gab es dafür noch ein weiteres Agua fresca con limon und die erste Lektion im Kartenspielen auf mexikanisch, bis der Regen dann etwas nachlies und wir zum Glück relativ schnell ein Taxi finden konnten, welches uns zurück nach Zapopan bringen konnte. Da die Straßen zum Teil wirklich knietief überflutet waren, hielten wir es für die bessere Idee, uns eine lebensgefährliche Busfahrt auf diesen zu ersparen und vertrauten unserem freundlichen Taxifahrer. Der hatte aber auch wirklich eine unerschütterliche Geduld, durch die überfüllten Straßen bis nach Zapopan zu fahren-und der hatte sein Auto mal echt im Griff-Respekt! So sind wir dann letztendlich nach über 2 Stunden gesund und todmüde wieder a casa angekommen und ich habe heute noch ein schlechtes Gewissen, weil der liebe Taxifahrer für seine Glanzleistung wirklich nur 60Pesos haben wollte (umgerechnet ca 4€!!!)

Saludos&Besitos,
Mandy xx

Everything flooded after just one hour of rain

It´s been a whole week since we actually visited Tlaquepaque and now I am finally going to tell you about our day among artists, tourists and interior designers. As you can see, I already live the mexican mañana-culture! So please be patient with me ;-)

Tlaquepaque, ist just like Zapopan another city within the metropolitan area of Guadalajara and famous nationwide for its creative offer of typical national furniture and textiles. In Tlaquepaque you can find all sorts of mexican clothing, accessoiry and ceramics as well as the famous sombreros, Tequila and Mariachis. Interior designer from all over the country like to come here to shop for their demanding clients. There are huge showrooms of mexican furniture and art which display mexican lifestyle and one beautiful restaurant after another. Furthermore you can find funny sculptures all over the place and it is lots of fun taking pictures with those.

We really spent a very nice day in Tlaquepaque, indulging once more into mexican culture. In the end we were pretty exhausted and very glad to take a seat at a very nice restaurant. I was advised to try a Michelada, a typical mexican drink which contains beer, lime juice and maggi-sounds quite weird-and indeed it is! Well, all the other people around me were having one as well, so I thought it must be really good but obviously, they were clueless tourists as well. You have to try it all, I guess.

For dinner, I had a typical mexican soup which is called Pozole. It is made out of corn and either chicken or pork meat with a red colored sauce that didn´t really have a special taste-very unlike mexican. A little habanero added some taste and spicyness to it and I was able to eat it-though it is probably not going to hit the list of my favorite dishes. So far-only Burritos, Tacos and Quesadillas really convinced me-oh and not to forget my beloved Guacamole!!!

However, the entertainment at this restaurant was fantastic. They had their own Mariachi Concert, which my grandparents sure would have loved as well cause it is very similar to german folklore-an exotic touch added-and the costumes are much more entertaining! I´m still wondering how people can walk and sing with such a biiiiig sombrero on their head =)

Unfortunately, the rest of our plans for the evening was spoiled by the weather. After more than 10 days mexican weather finally revealed its true face and proudly presented the most tormenting rainstorms I ever experienced. Seriouly-in some places they say "it´s raining cats and dogs outside"-well around here it´s raining elephants then! Within minutes, the streets turn into swimming pools and there is no chance to go outside except you´re really keen on swimming. 

For us it meant one more drink and our first lesson in playing cards the mexican way. Once the rain eased up, we were able to walk the streets-the water reaching at least up to our ankles-and we were lucky to find a cab soon which took us back to Zapopan. We thought it was the smartest idea to take a cab instead of a lifethreatening busride on flooded streets. The driver was really friendly and patient, navigating through the crowded and flooded streets and he really was very skilled and kept his car under control despite these unsettling conditions. Respect!!! It really took us more than two hours to get back to Zapopan but we arrived a casa safely and I still feel very bad because the driver charged us 60Pesos only(less than US$5!!!) for his great service.

Stay tuned!!!

Saludos&Besitos,
Mandy xx




 

Freitag, 24. August 2012

La primera semana en la Universidad

Hola mis Amigos Queridos,

Please scroll all the way down for the English translation!

 

Es ist endlich passiert-wir haben einen INTERNTANSCHLUSS in unserem Haus!!! Und es funktioniert sogar-meißtens. Wer hätte gedacht, dass das in diesem Jahr noch passieren würde ;-)
Und ihr wisst was das für euch bedeutet: ab jetzt gibt es wieder regelmäßigere News aus Mexico und auch mehr Fotos, bzw bald auch Fotoalben.

Außerdem kann ich euch jetzt endlich über unsere erste Woche an der Uni berichten. Ja, mein Aufenthalt hier ist ja nicht nur für mein persönliches Entertainment gedacht, sondern ich soll ja bald jeden Tag um die 40 Studenten unterhalten und sie in die Feinheiten der englischen Sprache einführen.

Nachdem die erste Woche hier noch sehr entspannt-fast zu enspannt-verlief, was zur generellen Eingewöhnung auch ganz gut war, ging nun also letzten Dienstag offiziell unser Praktikum an der Universidad de Guadalajara los. Wir werden hier am Campus CUCEA arbeiten, wo alle Studenten für Wirtschaftswissenschaften ansässig sind und dafür sorgen, dass diese in Zukunft nicht nur Businesspläne erstellen, sondern sie auch auf Englisch vorstellen können. Mit dem Unterrichten geht es allerdings erst später los-die ersten zwei Wochen sind für uns zur Einarbeitung und Organisation gedacht. So wurden wir also am Dienstag zunächst von einem riesigen Empfangskomitee liebevoll auf dem Campus begrüßt-es gab Kuchen, weil einer der anderen Praktikanten Geburtstag hatte und im Sprachenzentrum hingen überall Willkommensschilder mit unseren Namen. Man scheint sich über unsere Anwesenheit hier sehr zu freuen. Nach dem Kuchenessen gab es für uns eine ausgiebige Tour über den wunderschönen Campus, der sehr weitläufig ist, mit vielen Grünanlagen und Palmen, Palmen, Palmen-das ist doch mal ein Traum! Außerdem haben wir natürlich unseren neuen Arbeitsplatz begutachtet. Das oberste Stockwerk der Bibliothek ist ab jetzt unser Reich und hat neben den Klassenzimmern, die gerade noch eingerichtet werden, sogar ein eigenes Büro für uns =)

Am Mittwoch wurden weitere organisatorische Dinge geklärt, die allerdings kaum zu Resultaten führten. Da fährt man dann eine Stunde quer durch die Stadt um eigentlich fast nix zu tun aber so ist das eben hier...

Der Donnerstag war dafür umso spannender. Die Uni hatte uns für einen Vortrag von Martin Parrot angemeldet, der im Rahmen einer Konferenz für das international house im Riu Hotel in Guadalajara stattfand. International house ist eine Organisation, die sich weltweit um Sprachunterricht und die qualitative Ausbildung von Sprachlehrern bemüht und der Vortrag war entgegen meiner Erwartungen auch echt sehr interessant. Da ich zuhause einige Zeit in ähnlich großen Hotels gekellnert habe, war es außerdem recht interessant für mich, dass ganze Treiben mal von der anderen Seite zu betrachten und endlich mal selbst den übermäßigen Service geniessen zu können. Das war dann wohl unsere erste und letzte Begegnung mit dem Wohlstand in Mexico-aber das ist auch gut so! Nach dem halben Jahr hier in Mexico wird die Welt dann zuhause sicher ganz anders aussehen und ich werde viele Dinge hoffentlich viel mehr zu schätzen wissen als vorher.

Am Freitag gab es für uns einen Einstufungstest in Spanisch, denn wir sollen und müssen wirklich alle so schnell wie möglich unser Spanisch verbessern, da gerade die wichtigen Mitarbeiter hier an der Uni alle nur Spanisch sprechen. Lustigerweise wurde der Test aber am Freitag nicht kontrolliert und abends erhielten wir dann alle eine Mail, dass wir doch bitte einen Onlinetest machen sollten...das war dann mal wieder ein Grund für einen Starbucksbesuch, denn bis dahin hatten wir nur dort Internetzugang. =)

Alles in Allem, waren wir zwar diese Woche jeden Tag unterwegs aber wir haben nicht wirklich viel erreicht. Das sind wohl auch Dinge, die man hier lernen muss. Die Menschen hier sind zwar unheimlich freundlich und hilfsbereit aber sie nehmen das Leben einfach nicht so extrem ernst, wie wir Europäer. Es gibt einfach für alles ein mañana!

In der nächsten Woche wird es dafür hoffentlich um einiges interessanter werden, denn da haben wir ein Seminar über "English Teaching Methods", unser Spanischunterricht beginnt und wir werden wohl so langsam damit anfangen, unseren Unterricht vorzubereiten. Außerdem müssen wir noch jede Menge Papierkram erledigen, um unseren Migrationsstatus zu ändern und zu bestätigen, um dann vielleicht endlich mal einen Studentenausweis zu erhalten. Das wird ein Spaß ;-)

Saludos&Besitos,
Mandy xx

impresiones de la primera semana
*yay* It has finally happened-we have our very own INTERNETACCESS at the house!!! And it is even working-well,most of the time. Who would have thought ;-)
And you know what that means for you: from now on there will be more news and more pictures on this blog plus I will probably set up a Picasa album for you, soon.


Now I can finally tell you about our first week at University since my stay over here really isn´t just all about my personal entertainment. Soon I´ll be entertaining about 40 students each day, trying my best to introduce them to the world of the english language.

So last week, our internship at Universidad de Guadalajara officially started. We will be working at CUCEA campus where all the students with a major in economics are having their classes. From now on, we have to make sure that our students cannot only set up business plans but even have the ability to present these in English. However, teaching does not start for another week and so we got the first two weeks for organisational and administrative purposes. 

On Tuesday, we were all happily welcomed on campus for our very first time. It seemed like the staff at the the language centre was even more excited about our arrival than we were. Everyone was so welcoming and friendly and since it was one of the other interns´birthday, we also got a very yummy chocolate cake. This first day was pretty much all about getting familiar with the campus which is quite big, very green and has lots of beautiful palmtrees-what a dream! We were also introduced to the facilities where we´ll be working at. The whole top floor of the library, including five classrooms and our own office will be our kingdom from now on. I´m feeling kind of VIP =)

Wednesday was used for further organisational matters which hardly lead to any result but that´s the way it is around here I guess and I am afraid I´ll have to get used to it.


Thursday was much more exciting then! The University had us signed up for a speech given by Martin Parrotwhich was part of a conference by the international house, held at the Riu Hotel in Gudalajara. International house is a worldwode association that teaches languages but is especially concerned with qualitative training of language teachers and unlike my expectations, I found the speech on affective learning quite interesting. Also, enjoying the great service during the coffeebreak was quite an experience to me because I´ve been a waitress at similar hotels ever since I began my studies in Germany and it was really cool to finally enjoy being the guest myself. So that was our first and probably last encounter with luxury in Mexico-for good. After spending six month almost living like a regular mexican citizen is certainly going to change my point of view in life and hopefully I´ll learn to appreciate certain things much more than I ever did before.

On Friday, we had our placement tests in Spanish which for some weird reason did not get evaluated in the end and we were asked to take another placement test online where I didn´t score to bad though. We really have to start practising Spanish because hardly any one and especially none of the important staff on campus speak English. 

After all, the first week of our internship was not very effective but I see it as one of the lections we have to learn around here. People here are very friendly and very helpful but they just don´t treat life as seriously as we Europeans tend to do. Here, there´s just a mañana for everything!

Next week should be much more exciting: We are going to attend a seminar on English teaching methods everyday, our Spanish lessons are going to begin and we´ll probably have to start preparing our own classes that we´ll be teaching soon. Moreover we still have to deal with all the paperwork in order to change our migration statuses, we´ll have to pay some money and in the end we´ll hopefully get our student ID. Well, that is going to be...entertaining.

Stay tuned, Mandy xx

Sonntag, 19. August 2012

El Mercado Libertad

Hola mis Amigos Queridos,

Please scroll all the way down for the English Translation!

Neulich haben wir den riesigen Mercado Libertad in der Innenstadt Guadalajaras besucht und diese bunten Eindrücke möchte ich euch natürlich nicht vorenthalten.

Mexikanische Märkte sind schon eine echte Herausforderung für alle Sinne und ganz besonders dieser Markt, der aus einer riesigen Halle mit 2 Stockwerken, bestimmt über 1000 Ständen und garantiert einer Million Fliegen besteht. Im Erdgeschoss fängt alles recht harmlos an: Hier werden landestypische Souvenirs verkauft, wie die weltberühmten Sombreros, Paracho gitarras und Tequila, Tequila,Tequila! =)

Alles ist auf jeden Fall bunt und und laut und voll. Die Verkäufer wittern bei jedem Besucher ein großes Geschäft und sind dafür durchaus zum verhandeln bereit-gerne laufen sie einem auch mal durch den halben Markt hinterher, damit man ihnen dann doch was abkauft-da muss man echt ziemlich hart bleiben. Die Gassen zwischen den einzelnen Ständen sind auch nie breiter als einen Meter und so entsteht schon hin und wieder ein gewaltiger Stau. Rückt man dann mal weiter ins Innere der Markthalle vor, begegnet man riesigen Obst- und Gemüseständen mit Türmen und Meeren von Avocados, Tomaten, Kiwis, Mangos und vielem mehr. Für ein Kilo Avocado zahlt man hier nur 15Pesos-das ist nichtmal ganz ein €uro!!! Dafür bekommt man in Deutschland höchstens eine einzige Frucht! Einfach unglaublich! Ich werde heulen vor Wut, wenn ich das nächste Mal in Deutschland einkaufen gehen muss!!!

Weniger angenehm für empfindliche europäische Magen wird es allerdings, wenn man dann zu den Ständen vordringt, an denen Fisch und anderes Meeresgetier angeboten wird. Das liegt dann alles ziemlich offen da, die Fliegen freuen sich und der Geruch ist schon echt exquisit. Genau dasselbe gilt für den Bereich in dem Fleischprodukte verkauft werden. Da wird man dann von allen Seiten von ganzen Schweineköpfen angesehen die dann von der Decke hängen und...vielleicht lieber keine weiteren Details. Es ist gewöhnungsbedürftig!

Sehr niedlich wird es dann, wenn man in den Innenhof der Markthalle gelangt. Hier werden alle möglichen Haustiere zum Verkauf angeboten. Man findet riesige Volieren mit Vogelarten aus der ganzen Welt. Hin und wieder findet man einen Stand an dem auch Hasen und Meerschweinchen verkauft werden-ich war kurz davor eine kleine Latina für Flocke mitzunehmen ;-) Und auch Hundebabys aller Rassen und Farben werden verkauft. Diese waren allerdings oftmals noch viel zu klein um schon verkauft zu werden und in den engen Käfigen auch eindeutig nicht gut aufgehoben. Zum Glück hatte ich nur ein paar Pesos dabei, sonst wäre ich bestimmt schwach geworden. Gesund ausgesehen haben allerdings alle Tiere-da habe ich in Spanien schon ganz anderes sehen müssen!

Enttäuschend fand ich die zweite Etage des Marktes. Hier konnte man wirklich alle Markenartikel dieser Welt als billige Fakeversion erhalten. Vom Parfüm bis zur Sandale-alles Fake! Die haben sogar Sneaker von meiner liebsten amerikanischen Marke Hollister verkauft-lustigerweise gibt es von dieser Marke aber gar keine Sneaker =D Da ich persönlich meine gefestigte Meinung zu gefälschten Markenartikeln habe, konnte mich da wirklich nichts begeistern und ich habe relativ schnell das Weite gesucht. Die Lederwaren waren da schon interessanter. Hier gab es alles was das Cowboyherz höher schlagen lässt. Yeahaa-irgendwann werde ich noch mit einem Koffer voller Hüte, Boots, Lassos und einem Westernsattel für mein Pony nachhause kommen und den Rest meiner Sachen einfach hier lassen =D

Irgendwann hat uns dann auch mal der Hunger überwältigt und wir haben verzweifelt versucht etwas Essbares zu finden. Essbares gibt es hier zwar viel-aber wenn man einen verwöhnten europäischen Magen besitzt, sollte man da wirklich vorsichtig oder extrem mutig sein. Auf so einem Markt sieht man eben recht offen, wie die landestypischen Speisen hier so zubereitet werden und das kann einem ganz schön den Appetit verderben. Das frisch gekaufte Obst kann man hier leider auch nicht essen, weil es immer erst mit so einer chemischen Lösung desifiziert werden muss und so hatte ich mich dann irgendwann lieber fürs Hungern entschlossen und mir nur ein Agua fresca con Piña gegönnt, also Ananassaft mit ganzen Stücken und in Wasser verdünnt. Das ist echt lecker und bekommt auch den Europäern gut. Irgendwann allerdings, und das habe ich mir ganz fest vorgenommen, werde ich hoffentlich den Mut aufbringen und die einheimische Küche auf diesen Märkten genießen. Wenn alle Mexikaner das scheinbar freiwillig und gerne essen, kann es doch gar nicht so schlimm sein wie es aussieht!

In diesem Sinne Buen Provecho und hasta luego,
Saludos&Besitos,
Mandy xx

El Mercado Libertad San Dios
Recently we visited the huge traditional Mercado Libertad  in downtown Guadalajara and I don´t want to let you miss out on this colorful experience.

Traditional mexican markets are a serious challenge to all senses, especially this market which is a huge two-story hall with probably 100 lots and  million flies. On ground level, everything seems to be quite harmless: Here they are selling all the traditional souvenirs like sombreros, paracho guitars and Tequila, Tequila, Tequila!! =)

It is colorful, loud and crowded all over the place. Sellers are expecting great business and therefore they are more than willing to walk after you, persuading you to buy their products-it is hard to say no all the time! They alleys betwen the market lots are hardly widerthan a yard and so they get jammed up pretty often. Once you finally reached the inner part of the market, you´ll find all kinds of fruits and vegetables sold. Mountains and seas of colorful, exotic fruits! A pound of avocad hardly costs a dollar which is unbelievable! I´ll cry with anger as soon as I have to go grocery shopping in Germany again. There you hardly get one avocado for just one dollar!

Less pleasent however, is the smell of dead fish, also sold on the market, which is very hard to take for a sensitive european nose. The same applies for the meat, just lying there on newspapers with flies all over and pigheads hanging down from the ceiling and...ok enough with the details. One really has to get used to this!

Very cute are all the kinds of pets, sold in the backyard of the market hall. They sell all kindsof colorful birds from all over the world, bunnies and guinea pigs-I almost baught a little "Latina" for my male guinea pig Flocke back home in Germany ;-) Furthermore they sold a lot of puppies that were all way too little to be sold yet and put into cages that were way too small. Thank god I only had a few pesos with me or else I would have saved one of these sweeties. However, all the animals looked healthy and well fed, so I guess they were fine after all. I have seen worse on spanish markets!

The second floor of the market hall was very disappointing to me, though. Here, they sold all kinds of faked brand produts. From fragrance to sandals-everything fake! Funny enough, they sold sneakers by my favorite american brand Hollister even though this brand doesn´t sell sneakers at all =D Well, I have my very negative opinion on fake brand products. The leather products were much more interesting to me. Hey really had everything that´d make a cowboys heart beat faster. Yeahaa, one day I´ll come back home with a suitcase full of hats, ropes, boots and a western style saddle for my pony =D

Evenually we got hungry while strolling along the market side which was the biggest challenge for the day. Having a very sensitive european stomach, one either has to be very careful or extremely brave around here. There´s always something to eat but the fresh fruit sold on the market have to be desinfected first and watching people prepare the traditional dishes right in front of your eyes most likely will make you lose your appetite completely. In the end I decided to stay hungry and I only had an Agua fresca con Piña which is just pineapple pieces, juice and water. It tastes very good and it can´t be bad to your stomach, either. However, one day-and that´s on my to-do list now-I will have to try some of the traditional food around here. It can´t be so bad after all, since all the mexican people really seem to enjoy it!

In this regard Buen Provecho amigos and hasta luego,
Mandy xx



Donnerstag, 16. August 2012

El Zoologico de Guadalajara

Hola mis Amigos Queridos,

Please scroll all the way down for the English translation!

Ein Tag im Zoo, für Groß und Klein immer wieder ein Erlebnis und da Guadalajara den größten Zoo Mexicos hat, mussten wir da natürlich auch hin. Generell ist meine Meinung zu Zoos ja eher negativ, denn die Tierhaltung fällt in der Regel nicht einmal artgerecht aus und ich bekomme immer Lust dazu den Zoodirektor persönlich in so einen engen, dunklen Käfig zu sperren, damit er weiß, wie sich das anfühlt. Dennoch wollte ich mir das Spektakel ja nicht entgehen lassen. Was kann an mexikanischen Zoos schon großartig anders sein, als an deutschen und ein Tag Pause vom mexikanischen Kulturschock schien mir sehr angenehm.
Es war auch nicht so viel anders als in deutschen Zoos, abgesehen davon, dass fast alle Tiergehege im Freien sind und meist viel größer ausfallen als in deutschen Zoos. Dieser Zoo hatte außerdem sogar einen richtigen Safaripark und es war schon nicht schlecht mit dem Safaribus zwischen Zebras, Antilopen, Elefanten, Giraffen und Co. hindurch zu fahren. Giraffen haben mich ja schon immer fasziniert mit ihrer Höhe, ihren grazilen Bewegungen und ihren unverschämt voluminösen Wimpern, bei denen ich blass werde vor Neid, und es war ein besonderes Erlebnis sie aus so geringer Distanz zu sehen. Die Tourguides hatten extra Blätter zum Verfüttern ausgeteilt und so kamen die Giraffen direkt an den Bus heran. Son Bonitas! =)

Interessant waren zwar auch die Menschen, die Scharen an Kindern die umherliefen, schrien und quietschten-überall hieß es „Oh que pequeno! Oh que bonito! Aber was mich am meisten beeindruckt bzw. bis heute geschockt hat, war das Terrarium! Offensichtlich sind nämlich nicht Mutter Natur oder diverse Drogenmafias für die meisten Tode in Mexico verantwortlich-nein, es ist eine kleine gemeine Giftschlange!!! Und nicht nur die-es gibt natürlich auch noch mehr gemeine Schlangen, Spinnen und andere Kriechtiere die richtig giftig und in hiesigen Breiten beheimatet sind. Willkommen in den Tropen-hier ist das Leben im wahrsten Sinne des Wortes nicht nur Sonnenschein! Das verursacht schon ein leicht flaues Gefühl im Magen, dass man nun dort lebt, wo all diese Tierchen auch beheimatet sind und dass es statistisch wahrscheinlicher sein soll, von so einem Tier umgebracht zu werden, als eines natürlichen Todes zu sterben. Das kann und will ich nicht glauben und ich habe mir fest vorgenommen darüber etwas mehr Nachforschungen anzustellen, sobald wir eeendlich unser High Speed Internet haben. Bis dahin, werde ich wohl weiterhin jeden Morgen erst einmal vorsichtig unter mein Bett schauen, bevor ich aufstehe ;-)

Saludos&Besitos,
Mandy xx



One day at the Zoo-always an adventure for young and old and since Guadalajara has the biggest zoo in Mexico we definitely had to go there, too. Generally, my opinion about zoos is not the very best because the animals are usually not kept in a way that meets their natural habits which is why I always feel the need to put a zoo director into one of those small, dark and dirty cages in order to experience how it feels to be stuck in there. Nevertheless, I did not want to miss out on the experience. I did not expect a Mexican zoo to be that much different from a German or American zoo and a one day break from all these cultural shocks seemed like a good idea to me.

And it wasn´t so much different from all the zoos I´ve seen before, except that most of the cages were outside and pretty large. This zoo also had its very own safari park and it was a really cool experience to get so close to all these animals like zebras, elephants, giraffes etc. Especially giraffes have always been fascinating me with their height, their graceful movements and their voluminous eyelashes that make me feel very jealous ;-) The tour guides also gave us some leaves to feed to them so they would come really close. Son bonitas!!!

The people there were also interesting-especially all the kids running around, yelling and laughing-and everywhere they´d say “Oh que bonito! Oh que pequeno!” However, what shocked me the most was our visit at the terrarium! Apparently, it´s not Mother Nature or some drug dealers who are responsible for most of the deaths in Mexico-it´s a little mean and poisonous snake!!! And of course this snake gets supported by lots of other dangerous animals such as spiders, crocodiles etc. Welcome to the Tropes-it really isn´t all about sunshine around here! I must admit that this was news to me and I am still shocked by the finding that I am now living in a place where all these dangerous animals are coming from. Statistically, it is more likely to be killed by one of these animals than dying the natural way. I just can´t and I don´t want to believe this! As soon as we are finally going to have our high speed internet connection, I will do some research on this topic and until then I will keep having a careful look underneath my bed before getting up in the morning ;-)






Mittwoch, 15. August 2012

Descubriendo Zapopan


Hola mis Amigos Queridos,

Please scroll all the way down for the english translation!

Nach der ersten erholsamen Nacht im neuen mexikanischen Domizil sah die Welt doch schon wieder ganz anders aus. Die ersten Anzeichen des Kulturschocks waren schon verflogen und beim ausgiebigen Frühstück auf unserer gemütlichen Terrasse wurden eifrig Sightseeing Pläne geschmiedet. Für heute war erst einmal die Eroberung unserer näheren Umgebung-der Altstadt Zapopans geplant.

Kurze Zeit später saßen 8 Praktikanten auch schon gut gelaunt im Bus und staunten nicht schlecht über dieses alltägliche Erlebnis. Ja, Busfahren in Mexiko ist schon so ein kleines Abenteuer. Die Busse sehen recht alt und klapprig aus, obwohl sie das mitunter nicht sind, sie haben recht wenig Sitzplätze und eine ziemlich große Stehfläche, denn in der Regel fahren hier mehr Menschen mit, als der deutsche TÜV je erlauben würde. In der Regel steigt man auch vorn beim Busfahrer ein, zahlt seine 6 Pesos(nur 37 €Cent!!!) und bekommt dafür ein kleines Papierschnipsel als Fahrkarte. Meistens allerdings ist der Bus so voll, dass die Passagiere hinten einsteigen müssen aber das ist auch kein Problem, denn dann wird das Geld einfach bis vorn zum Fahrer durchgereicht und auf demselben Weg kommt auch problemlos das Wechselgeld mit dem Fahrkarten-Papierschnipsel zurück. Die Leute sind hier echt ehrlich! Fährt der Bus dann tatsächlich einmal los, wird’s richtig interessant-dann heißt es nämlich, sich mit aller Macht festzuhalten, denn mexikanische Fahrer kennen nur Vollgas und Vollbremsung und nach dem Motto gestaltet sich dann auch die ganze Busfahrt, immer wieder mal aufgelockert durch ein Schlagloch-nur Fliegen ist schöner! Wenn man in Mexiko Bus fährt, dann sollte man auch irgendwie Ahnung haben, wo man wirklich hin will, denn an den Bussen steht nicht unbedingt dran wo sie hinfahren. Sie sind höchstens nummeriert. Haltestellen gibt es auch aber die sind nur zur unmittelbaren Orientierung und durchaus variabel und die Namen der Haltestellen werden jetzt nicht etwa angesagt oder so, nein man muss schon wissen, wo man austeigen muss. Bisher haben wir uns da immer auf Google Street View verlassen-ein erneutes Indiz dafür dass man heutzutage auch in Mexiko verloren ist, wenn man keinen Internetanschluss besitzt.

Apropos Internetanschluss: Ich habe schon die ein oder andere Beschwerde erhalten, dass der Blog, sowie mein Facebookprofil noch keine Bilder aus Mexiko hergeben und das ist nicht unbedingt das Resultat meiner Faulheit, sondern durch den Mangel einer zuverlässigen Internetverbindung verursacht. Wir haben derzeit noch keinen eigenen Internetanschluss, sondern zapfen das ungesicherte Netzwerk vom Nachbarn an, oder gehen zu Starbucks. Das funktioniert aber auch alles meistens eher schlecht als recht und eher gar nicht und deswegen werden wir wohl Ende der Woche zur Feier eine Flasche Tequila leeren, wenn wir endlich unseren versprochenen High Speed Internetanschluss im Haus bekommen. Naja, schauen wir mal ob und wann das nun endlich passieren wird...und dann gibts auch endlich mehr Fotos!!! =)

 Das kulturelle Zentrum von Zapopan ist recht klein aber fein. Es beginnt mit einer hübschen Fußgängerzone, an deren Beginn sich ein Triumphbogen und ein wunderschöner Brunnen befinden. Diese führt dann zunächst zu einem recht großen Marktplatz mit einigen Souvenirständen für Touristen und schließlich zu dem recht weitläufigen Areal um die Basílica de Nuestra Señora de Zapopan, die wohl ein berühmter Wallfahrtsort ist und jährlich größere Mengen an Pilgern anlockt.

Es gibt hier einfach an jeder Ecke so unheimlich viel zu entdecken, was dem Europäer mehr als "Spanisch" vorkommt. Es ist bunt, es ist laut, es ist dreckig und heiß, überall verkaufen Menschen Essen und Getränke auf der Straße und man kommt aus dem Staunen und Fotografieren gar nicht mehr heraus. Das ist schon ziemlich anstrengend und so saßen wir am späten Nachmittag dann in einem der kleinen Restaurants an der Füßgängerzone. Beim Anblick dieser "Restaurants" würde deutschen Ordnungsbeamten allerdings die Kinnlade runterfallen. Es handelt sich dabei eher um kleine provisorische "Küchen" die sich meißt in Hauseinfahrten o.ä. befinden. Davor mieten sie sich dann ein bisschen Platz um Stühle, Tische und Schirme aufzustellen. Das Essen ist dafür unglaublich billig. Für ein paar Quesadillas zahlt man nur 10Pesos(61€cent)!!! Und was besonders auffällt ist, dass Getränke hier in der Regel teurer sind, als die Speisen. Für ein Bier, was man generell in der Flasche bekommt, zahlt man meißt um die 20Pesos(ca 1€) und ein Glas Agua fresca con limon entpuppt sich schnell als ein halber Eimer selbstgemachte Limonade, die 1000mal besser schmeckt, als bei meinen amerikanischen Freunden ;-) Die ersten mexikanischen Quesadillas haben auch mehr als gut geschmeckt und was ich ganz besonders toll finde ist, dass es mein geliebtes Guacamole hier meißtens schon als Beilage gibt und immer wieder aufgefüllt wird. Que rico!

Damit wars das dann auch erstmal aus Zapopan, mehr kommt demnächst...

Saludos&Besitos,
eure Mandy

las primeras impresiones

After a good firts night´s sleep, the symptoms of my cultural shock were fading already and I was in a very good mood for making sightseeing plans while enjoying the first breakfast on our sunny terrace. For the day, we decided to discover the old town part of Zapopan first.

Soon after, eight interns were already fascinated by the all day adventure of riding a mexican bus. In fact, riding a mexican bus is a real adventure!!! These busses seem to be very old though I guess they are not and to the german eye they might not appear very safe, either. They have less seats than space for people to stand up because usually there are far too many people riding the busses. Normally, passengers are entering the bus at the front door, paying 6 Pesos(US$0.46) to the driver in order to receive a tiny paper farecard, but when the bus gets really crowded people would enter in the back and then have other passengers reach for the money so it would end up at the driver, who would then return change and farecard the same way. This seems to work out just fine and I´m amazed by the honesty of the people. However, things are getting really interesting once the bus is actually driving because the only way mexican drivers seem to know is: hit the gas and hit the break. Thus you really have to hold on and including some bumps in the road this is becoming real fun-only wings could take you higher ;-)
When riding the bus in Mexico, you should also have a very good idea of where you´re actually going and how to get there because the busses won´t tell you where they´re going-they only have numbers. Also, there are bus stops of course but these are meant for general orientation only-it doesn´t mean the bus is actually going to stop there or that it can´t stop just somewhere else. Also-no one is going to tell you the name of the next bus stop, so it is very recommendable to have a look at google street view in order to know what the place looks like where you have to get off the bus.

Eventually we managed to get to the old town centre of Zapopan. The cultural centre is quite small but very pretty. On the one end it starts with a huge gate and a beautiful fountain in front, which is followed by a pedestrian walkway that leads to the marketplace where you can find any kind of souvenirs sold. At last there is the beautiful Basílica de Nuestra Señora de Zapopan which is a famous place of pilgrimage that attracts quite a number of pilgrims each year.

There is just so much to see around here and new impressions on every corner. It´s loud, it´s colorful, it´s dirty, it´s hot and it is sunny. There are people selling every kind of food and beverage on the streets and I, having never met any other culture than european and american, just can´t stop taking pictures and being fascinated by everything. That is quite a lot to process and so I felt really exhausted after a while. Fortunately, we found a very nice restaurant by the street to take a rest and make our first experience with real mexican food. Well, "restaurant" probably is not the appropriate word since it consisted of a temporal kitchen in the corner of the street and some chairs, tables and umbrellas for guests to sit. However, it was very nice and the prices were exrtremely cheap! I paid only 10 Pesos for my Quesadillas and I recognized that in Mexico, drinks are usually more expensive than food. For an Agua fresca con limon you usually have to pay between 10-20Pesos and it turns out to be half a galleon of freshly made lemonade which I like, sorry to say that, way better than the american lemonade. My Quesadillas also were very good and what I really appreciate is that my beloved green goodness called Guacamole appears to be a complimentary side dish in most restaurants plus you get a free refill on it. Que rico!



 Stay tuned, there will be more news on my mexican encounter soon ;-)

PS: People have been nagging me to put some pictures online and I´m very sorry but so far I can´t. We still don´t have our own internet access at the house but expecting high speed internet by the end of this week-let´s see if it actually happens. As soon as I can I´ll put lots of pictures online for you =) xx 

Freitag, 10. August 2012

Las primeras impresiones de Mexico

Hola amigos,

Please scroll all the way down for the english translation!

Viele liebe Grüße aus dem meist sehr sonnigen und heißen Mexico. Nun bin ich endlich hier angekommen und das Abenteuer nimmt seinen Lauf.

Meine Ankunft hier hätte allerdings schöner verlaufen können. Ich war keine Stunde im Land und dachte mir einfach nur: "No mames güey, Yo tengo ja schon die Fre**e voll!!!," da die mexikanische Einreisebehörde sich trotz Anschreiben der Uni nicht in der Lage sah, mich auf meiner Einreisekarte als Student auszuweisen und nicht als Tourist. Que bueno! Das bedeutet für mich jetzt die nächste Woche unheimlich viel Papierkrieg und natürlich noch ein bisschen mehr dinero, was ich dann zahlen darf um den ganzen Spaß wieder zu ändern. Aber dann habe ich zum Glück etwas sprachliche Unterstützung, die ich am Flughafen in Mexico City leider nicht hatte. Englisch sprechen tut hier nämlich wirklich niemand und daher Feststellung Nummer 1: "Verdammt, ich muss WIRKLICH Spanisch lernen!!!" ;-)

Da ich also an der Unfähigkeit der mexikanischen Einreisebehörde leider vorerst nichts ändern konnte, habe ich mich dann letztendlich gefügt und bin erstmal zu Starbucks gegangen, um meinen Frust in meinem ersten mexikanischen Iced Chai Latte zu ertränken. 1.) Ja-es gibt hier Starbucks-2.) sie haben sogar lactosefreie Milch für mich-gegen einen Aufpreis von 4 Pesos(das haben sie meinen amerikanischen Freunden voraus) und 3.) es ist noch billiger als bei meinen amerikanischen Freunden(umgerechnet nichtmal 3€ für einen Grande Chai =) Ich bin also grundlegend schonmal versorgt.

Wie anders es hier ist, konnte ich schon auf dem Flughafen feststellen. In meinen 6 Stunden Wartezeit bis zu meinem Anschlussflug nach Guadalajara konnte ich so einiges beobachten. Die Mexikaner sind ein sehr lautes und fröhliches Völkchen. Zum Beispiel lief irgendwo im Terminal die Übertragung eines Fussballspiels und wann immer ein Tor fiel, bebte das ganze Terminal vor Jubelschreien-sowas gibts in Deutschland nichtmal zur WM ;-) Ich wurde immer neugieriger auf das, was mich außerhalb des Flughafengeländes erwarten würde.

Der Anschlussflug nach Guadalajara war sehr ruhig, das Flugzeug halb leer, weshalb ich meinen Sitzplatz im Gang sogar noch gegen einen Fensterplatz tauschen und so beim Start die unendliche Häuserwüste von Mexico City bestaunen konnte. Diese Stadt ist gigantisch: Häuser soweit das Auge reicht und Straßen, die sich schnurgerade bis zum Ende des Horizonts ziehen. Irgendwann möchte ich gerne dahin und diese Stadt richtig kennen lernen. Aber erstmal ging es für mich nach Guadalajara, der zweitgrößten Stadt Mexikos.

Am Flughafen angekommen, wurde ich sofort ganz lieb von Daniel, einem der anderen Praktikanten und einem der Universitätsmitarbeiter begrüßt, der uns dann zu unserem Haus im Colli Urbano in Zapopan gebracht hat. Die Universität hatte beschlossen, dass wir im Zentrum Guadalajaras nicht sicher genug untergebracht wären und uns deshalb ein Haus in Zapopan organisiert, was im Prinzip eine andere Stadt ist, die aber zum Großraum Guadalajaras gehört. Von hier aus werden wir in Zukunft sicher eine ganze Stunde bis zur Uni brauchen aber es soll sicher sein.

So besonders sicher kam es mir allerdings auf den ersten Blick jetzt nicht vor aber ich versuche Vertrauen zu haben. Schon beim Betreten des Hauses machten sich bei mir die ersten Anzeichen des Kulturschocks bemerkbar. Im Prinzip hatte ich nichts anderes erwartet aber ich musste mich doch erstmal mit dem durchaus südländischen Charme unserer Behausung anfreunden. Ich bewohne jetzt ein kleines Zimmer im Erdgeschoss, was mir zunächst wie eine leere, kalte Gefängniszelle vorkam und ich konnte mir nicht vorstellen, dort jemals nachts ein Auge zu machen zu können. Lässt man allerdings einmal seinen gewohnten deutschen Standard beiseite und wirft ein genaueres Auge auf die Details, dann besitze ich jetzt: ein geräumiges Zimmer im Basement mit Wintergarten, begehbarem Kleiderschrank und einer Schminkkommode =D Die richtige Perspektive ist alles!!! Mehr zum Haus usw ein anderes Mal...

Das erste Abendessen mit den anderen 7 Praktikanten war sehr lustig. Es gab selbstgemachtes Chili con Carne mit Reis und Salat und ich habe mehrere mexikanische Biersorten durchprobiert. Da das Bier hier so aus Wasser mit bisschen Pilsgeschmack besteht, trinke ich das sogar und mit etwas Limettensaft dazu wird das ganze noch zum echten Geschmackserlebnis. Meine Lieblingssorte ist bisher Sol, und ich war sehr enttäuscht, dass es das Desperados hier offensichtlich gar nicht gibt und auch nichts ähnliches. Wahrscheinlich ist das also nur ein deutscher Fehlglaube, dass die Mexikaner Bier mit Tequila trinken...

Nach dem Essen bin ich mit Daniel dann das erste Mal durch die "Streets of Colli Urbano" gelaufen, um im nächstgelegenen Einkaufszentrum ein paar Besorgungen zu machen. Alleine hätte ich mich hier sicher nicht auf die Straße getraut und es wird wohl noch eine Weile dauern bis ich mir das trauen werde. Uns starrt hier jeder an wie ein Auto und das ist nicht nur unangenehm, sondern mir fällt es sehr schwer einzuschätzen, ob sie das nur aus Verwunderung tun, weil wir anders aussehen, oder aus Abneigung. Ich könnte mir beides gut vorstellen...Im Einkaufszentrum angekommen, kam ich mir vor als wäre ich in California. Es gibt nicht nur in unmittelbarer Nähe ein Starbucks, nein, wir haben ein ganzes Einkaufszenrum mit den guten alten amerikanischen Bekannten wie: Walmart, Best Buy,Radio Shack, IHOP,Johny Rockets uvm. Ich konnte es wirklich zunächst nicht fassen-alles hier ist so anders und dann auf einmal komme ich mir vor, als wäre ich wieder in den USA!!!

Einkaufen im Walmart war die reinste Freude. Zu meiner Zufriedenheit konnte ich feststellen, dass das Angebot an Kosmetika in Mexiko um einiges besser ist als bei meinen amerikanischen Freunden und ich hätte mir so manche Investition bei dm echt sparen können, es gibt Gott sei Dank auch hier NUTELLA und bei den Obstpreisen könnte man in Jubelschreie ausbrechen =)

Bestens gelaunt vom ersten mexikanischen Einkauf sind wir dann durch mein erstes mexikanisches Unwetter zurück zum Haus gelaufen und kamen komplett durchnässt wieder an. Es wurden noch ein paar Ausflugspläne für die nächsten Tage geschmiedet und kurze Zeit später bin ich auch schon in meinem kleinen Königreich im Keller in tiefste Träume verfallen-und nichtmal eine Kakerlake an der Wand hätte mich daran noch hindern können ;-)

Das waren also meine ersten Eindrücke aus Mexiko und wie ihr an der Länge des Blogeintrags feststellen könnt, gibt es hier ganz schön viel und noch viel mehr, was mich auf den ersten Blick beeindruckt aber dazu sehr bald mehr.

Saludos&Besitos mis Queridos,

eure Mandy



Lovely regards from sunny and hot Mexico. I finally arrived and now the advnture is going to take its turn.

My arrival here could have been much better, though. It didn´t even take an hour for me to become seriously pissed off because the mexican immigration officers just didn´t feel able to let me access the country as a student but as a tourist instead. Que bueno! That means a lot of paperwork and some more dinero for me to pay so I can have it changed some time next week. Luckily next time I´ll have some spanish-speaking support which unfortunately I didn´t have in Mexico City and since no one here really speaks English I came to the finding that I REALLY should learn Spanish.

Since there was nothing to do about the incompetence of the mexican immigration officers I gave in and went to Starbucks in order to let my anger dissolve in my first mexican chai latte. Yes-there is Starbucks in Mexico-they even have lactose free milk for me which they don´t even have in the USA aaand it´s even cheaper than in the USA!!! I´m saved =)

During my six hours layover in Mexico City I was able to get my first impression on mexican people. They seem to be very noisy but happy people on the first sight. For example, there was a soccer game broadcast somewhere and with every goal the whole terminal was filled with their joy-I have rarely recognized that much passion about sports in Germany-and I became even more excited about the life that is going to expect me once I get outside of the airport.


The connecting flight to Guadalajara was quiet and half of the seats were empty so I was able to get a windowseat and enjoy the spetacular view over Mexico city as the airplane took off. Mexico City seems like an endless desert of houses only and streets that lead straight to the end of the horizon. It was more than impressive and I can´t wait to visit this city. For now, I was on the way to the 2nd largest city of Mexico: Guadalajara.

Once I arrived at the airport of Guadalajara I was happily welcomed by Daniel, who is one of the other interns and by one official of the University who took us to our house in El Colli Urbano in Zapopan. The University had decided we would not be safe living in the centre of Guadalajara which is why they rented a big house for us in Zapopan, another city which belongs to the metropolitan area of Guadalajara. It will take us an hour to get to University campus but at least we´re supposed to be safe out here.

At first I did not feel very safe, though but I´m trying very hard to trust. Entering the house the first symptoms of a cultural shock in me. Actually I expected it to be a lot different but I really had to get used to the kind of "latinamerikan charme" of our accomodation. I now call a little room in the basement my own which appeared to me as an empty, dark and cold hole and I was not able to imagine ever being able to sleep in there. Leaving the german standard which I am used to aside and taking a closer look, I´d say I am now housing in a spacious souterrain-room, including a walk-in closet, winter garden, bed and dressing table. It´s just a matter of perspective. More about the house at another time...

First dinner with the other seven interns was fun.We had homemade Chili con Carne, rice and salad and I also got to try several kinds of mexican beer. Since mexican beer tastes like water with a little taste of beer-I like it! Plus adding a little lime juice makes it even better! So far my favorite kind is Sol even though I was very disappointed because obviously they don´t have the Desperados beer around here that I like so much and nothing similar to it. Apparently it is a wrong german assupmtion that mexicans drink tequila-flavored beer...

After dinner I got to walk the streets of Colli Urbano for the very first time. Daniel and I went to the next mall in order to buy a few things. I´d never dared to hit the streets all by myself and I am not sure if I ever will, cause everybody is staring at us and I´m having a hard time to figure out whether they do that just because we look so european or out of disgust. It just makes me feel a little uncomfortable. At the mall I thought I was back in the US as they had all these familiar stores and restaurants like: Walmart, Best Buy,Radio Shack, IHOP,Johny Rockets etcI really couldn´t believe this! Everything is so mch different around here and then suddenly I feel like being back in the USA!!!

Shopping at Walmart however was pure joy. To my deepest satisfaction I recognized that the range of cosmetics offered is way better than in the US and apparently I could have saved a whole lot of money from shopping at german farmacies before I came here, furthermore I was very happy to buy a glas of my beloved Nutella and the low prices on fruits made me go crazy with joy. =)

Being in a very good mood we walked back from our successful shopping trip and I got to experience my first mexican thunderstorm. By the time we got home we were all wet and finally the jetlag hit me again and so I feel into deep sleep soon-not even a cockroach at my wall could have prevented me from falling asleep ;-)

So these are my first impressions from Mexico and as you can probably tell from the length of this post, there are quite a few things to discover around here and there will be even more to tell you soon.

Saludos&Besitos, Mandy xx


Mittwoch, 8. August 2012

Back in Time

Fun in VA, MD and DC

 Nach einer unbequemen Busfahrt mit schlechter wi-fi connection sind wir dann am Freitagabend um 20:30Uhr Ortszeit endlich in Washington DC eingetroffen und es fühlte sich auch nach über drei Jahren noch immer an wie nachhause kommen.

 Den Freitagabend habe ich bei Isabell und ihrer super lieben Gastfamilie verbracht und mein lang ersehntes Wiedersehen mit der Cheesecake Factory gefeiert. Dort gibt es bestimmt an die 30 verschiedene Sorten Cheesecake und jede einzelne ist extrem verführerisch und eine sündhafte Kalorienbombe. Ich habe es noch nie geschafft ein ganzes Stück auf einmal zu essen und leider auch diesmal nach der Hälfte meines göttlich leckeren Piña Colada Cheesecakes schon kapitulieren müssen. Ich bin eben doch nicht der größte Fresssack der Welt ;-)

Am Samstagmorgen wurde ich dann von meiner lieben Freundin Natalia abgeholt. Sie kam genauso wie ich vor 4 Jahren als Au Pair in die USA, ist aber seitdem nie wieder in ihr Heimatland Brasilien zurückgekehrt sondern studiert und arbeitet mittlerweile hier. Wir haben uns damals beim Spanischunterricht an der Georgetown University kennen gelernt. Da in Virginia "Tax free Shopping Weekend" war, mussten wir die Gelegenheit natürlich nutzen und den ganzen Tag in Tysons Corner, einem der größten Einkaufscenter der USA, auf Schnäppchenjagd gehen. In den USA wird ja auf den normalen Einkaufspreis immer erst an der Kasse die Mehrwertsteuer draufgerechnet, die in jedem Staat unterschiedlich ist, und an diesem Wochenende fällt sie dann einfach mal weg, was einen Rabatt von mindestens 7% bedeutet, ganz abgesehen davon, dass sowieso überall Sale ist. Da vergeht die Zeit dann auch wie im Flug und ich war ganz schön fertig, als wir dann um 22Uhr, beladen mit Tüten von Abercrombie&Fitch, Victoria´s Secret, Macys uvm., die Mall verließen. 

Am Samstagabend in DC heißt es aber: keine Müdigkeit vortäuschen!!! Ab unter die Dusche, rein ins Kleid(hauptsache kurz-sehr kurz), eine Tonne Make up ins Gesicht, die High Heels an und ab geht´s ins Nachtleben der Capital City. Zum Glück haben Natalias Freundinnen die richtigen Freunde, die uns schon vorher auf die Gästeliste der Opera Ultra Lounge geschrieben haben. Damit ist uns sowohl der horrend hohe Eintrittspreis, als auch die Warteschlange entgangen aber ich war letztendlich doch etwas enttäuscht, muss ich zugeben. Dieser Club gilt derzeit als DC´s Nummer Eins aber dafür habe ich echt mehr erwartet. Das Design usw war natürlich überragend aber die Musik und die Menschen nicht wirklich anders, als wenn man in Berlin ins Asphalt geht. Die einzige Ausnahme bietet die Kleidung der Frauen, die durchweg noch kürzer ausfällt. "Dress to impress" ist hier ganz groß geschrieben und so sehen sie alle aus. Ich habe mich  richtig angezogen gefühlt in meinem blauen Minikleid. Allerdings waren meine Begleiterinnen alle sehr gut gelaunt und auch wenn es sich nicht anders angefühlt hat als feiern in Berlin, hatten wir eine Menge Spaß und ich habe den ersten Margerita meines Lebens getrunken. Huh, ich glaube ich bleibe lieber bei den Caipis! Dank des Jetlags, der mich immer noch vollkommen im Griff hat, war ich dann aber auch gar nicht so traurig darüber, dass die Clubs in DC schon 3am schließen. Und jetzt bin ich erst recht gespannt darauf, was mich bald im mexikanischen Nachtleben erwartet. 


Der ganze Sonntag hat sich dagegen angefühlt wie eine Zeitreise. Schon vor 4 Jahren bin ich sonntags immer mit der Metro von meiner Station Grosvenor nach Dupont Circle gefahren, habe mir einen Spinatbagel(seehr lecker!) mit Frischkäse und einen Chai Latte zum Frühstück gekauft, um dann die wunderschöne P-Street entlang durch Georgetown zu laufen. Georgetown war und ist mein liebster Stadtteil in DC mit seinen alten Kolonialbauten, den vielen Antiquitätengeschäften und Secondhand Buchläden. Es war also wie eine kleine Zeitreise für mich. Und es war extrem heiß!!! Ich habe bestimmt jedes Starbucks auf dem Weg mitgenommen, um mir einen neuen Cool Lime Refresher zu kaufen.(das beste Sommergetränk aller Zeiten-ich kann es euch nur allen empfehlen->Suchtgefahr! ;-)



beautiful Georgetown
 Damit verging der Tag auch sehr schnell und gegen Abend bin ich dann endlich wieder in die Red Line Metro eingestiegen, um zu meiner Gastfamilie nach Rockville zu fahren und es war so unbeschreiblich schön meine drei „kleinen“ Gastkinder nach über 2 Jahren endlich wieder zu sehen. Sie sind so sehr gewachsen!!! Und sie sind immer noch die Besten. Kaum war ich da ging es sofort zu unserem Lieblings Chinese Diner, wo ich dann während dem Abendessen über alle Dinge aufs Laufende gebracht wurde. Viel hat sich zum Glück nicht verändert in der langen Zeit und da meine Gastfamilie zur Zeit auch kein Au Pair hat, konnte ich sogar in meinem alten Zimmer übernachten, wie in alten Zeiten =)


My lovely hostfamily
Leider nur verging die Zeit wie immer viel zu schnell und mittlerweile sitze ich schon am Dulles International Airport und werde in wenigen Minuten ins Flugzeug nach Mexico steigen. Nach diesem wunderschönen Wochenende voller Erinnerungen bin ich nun bereit für neue Abenteuer und sehr sehr sehr gespannt, was mich in wenigen Stunden nach der Landung in Mexico erwarten wird.
Hasta luego, Saludos&Besitos,
eure Mandy


Samstag, 4. August 2012

The concrete jungle where dreams are made of


Es ist kaum zu glauben, was man innerhalb von 48std so alles erleben kann und es ist unheimlich schön wieder in den USA zu sein, auch wenn ich nach der ganzen Einreiseprozedur erstmal so richtig die Nase voll hatte. Die haben die Sicherheitskontrollen schon ganz schön verschärft seit dem letzten Mal und als ich nebenbei erwähnt habe, dass ich dann nächste Woche nach Mexico weiterfliege, war´s ganz vorbei. Manchmal spinnen sie eben einfach ganz schön-meine lieben Amerikaner ;-)

Kaum saß ich im Supershuttlebus und hatte die Kopfhörer mit meinen Lieblings-New-York-Songs im Ohr, war ich aber schon wieder total entspannt und habe mich einfach nur gefreut wieder hier zu sein. Auch nach über 2 Jahren ist alles immer noch so vertraut-die feuchtwarme Luft, die Lautstärke, die riesigen Häuser und die endlosen Straßen…der New Yorker Spirit hat mich wieder vollkommen erobert!

Das Super-Shuttle brachte mich dann zunächst zu meinem Lieblingshostel an der Upper Westside in Manhattan, wo ich schon zu Au pair Zeiten öfter übernachtet habe-das Youth Hostelling International New York, 891 New Amsterdam Ave. Allen zukünftigen New York Reisenden kann ich dieses Hostel ausdrücklich empfehlen! Dort war ich mit Isabell, einer meiner Mitpraktikantinnen in Mexico, verabredet. Wie es die Zufälle so wollen, waren wir beide mal Au pairs in der DC Umgebung und hatten daher beschlossen uns hier, vor unserer Ankunft in Guadalajara, schon mal zu treffen und gemeinsam New York City unsicher zu machen.
 
One hand in the air for the big city, street lights, big dreams all looking pretty. There´s no place in the world that can compare… let´s hear it for New York.*
 
 Auch nach unzähligen New York Besuchen gibt es immer noch viel neues zu entdecken und so machte ich gestern meine erste Bekanntschaft mit der „High Line“, einer stillgelegten Metrotrasse, die bepflanzt und zum kleinen Naherholungsgebiet für die New Yorker umgestaltet wurde. Eine super schöne Idee und eine vollkommen neue Perspektive auf den Süden Manhattans. Außerdem hat sich in den letzten 2 Jahren am Ground Zero so einiges getan-so zero ist der nämlich gar nicht mehr und an den ungewohnten Anblick der Skyline mit dem fast fertig errichteten „Freedom Tower“ musste ich mich erstmal gewöhnen. Es ist schon ein imposanter Anblick und ich muss mich dringend mal danach erkundigen, ob der nun mittlerweile den Sears Tower als höchster Turm Amerikas abgelöst hat. 

Nach unserem ausgiebigen Spaziergang durch Downtown Manhattan hatten wir dann schon einen unheimlichen Hunger und da Isabell glücklicherweise eine Kundenkarte im Hard Rock Cafe besitzt, haben wir die Gelegenheit und den Vorteil des „Priority Seatings“ ausgenutzt. Ohne die übliche Stunde warten, um einen heiß begehrten Tisch in diesem legendären Restaurant zu ergattern, saßen wir schon kurze Zeit später vor einem riesigen Burger mit French Fries, den ich dann unheimlich passend auch noch zu Bruce Springsteens Song „Everybody´s got a hungry heart“ verdrücken durfte =D 

Nicht zu vergessen auch mein Highlight des diesjährigen USA Aufenthaltes: mein erster legaler Cocktail in den USA mit endlich 21+ *yeah* Für diesen feierlichen Anlass wählte ich einen „Jade and Ginger“  der diesjährigen Summerspecials und da hat nicht nur die Genugtuung verdammt gut geschmeckt =)))

Heute Morgen gab es für uns ganz überraschend noch eine kulturelle Neuigkeit zu bestaunen. Obwohl man sich dafür eigentlich Wochen vorher anmelden muss, konnten wir kurzfristig noch zwei  Besucherpässe für das neue 9/11 Denkmal ergattern. Wenn das ganze Areal um den Ground Zero mal fertig wird, wird das sicher einer der schönsten Plätze New Yorks  sein-ein wunderschöner Ort, der an bittere Vergangenheit erinnert. Die zwei Brunnen, die auf dem Fundament der ursprünglichen World Trade Center Fundamente stehen, beinhalten die Namen aller Opfer der Ereignisse vom 11. September 2001 und sind dennoch ein mehr als imposanter Anblick, der ein unglaubliches Gefühl von Kraft vermittelt.  Der „Survival Tree“, ein Baum, der in der alten World Trade Center Plaza stand und wie durch ein Wunder überlebte, steht auch auf der neuen Anlage und wird sich mit Recht zeitlebens von allen anderen auf der Anlage abheben. Insgesamt zeigt die Anlage auf sehr stilvolle Art und Weise, wie New York getrauert, verarbeitet aber nie vergessen hat und ich bin sehr gespannt, wie sich dieser Ort, der ja immer noch eine riesige Baustelle ist, die jeden Tag mehr als 3000 Bauarbeiter beschäftigt, noch entwickeln wird.

Damit waren 24 Stunden New York City Fun auch schon fast wieder vorbei und wir haben es in der letzten Minute geschafft, unseren Bus nach Washington DC noch zu erwischen. Ich bin noch völlig fertig von den Strapazen, meine zwei Koffer und die schwere Tasche 5 Blocks lang durch Manhattan zu schleppen aber aufgeregt bin ich auch, endlich ein Wiedersehen mit meiner zweiten Heimat zu feiern. Bis bald,
Saludos&Besitos,
eure Mandy